22nd - Mrz - 2017

Mobilfunkbranche geht gemeinsam gegen Messaging-Betrug vor

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Der weltweite Handelsverband MEF hat den Enterprise-Messaging-Guide herausgegeben, einen Leitfaden für jede Marke oder jedes Unternehmen, das mobiles Messaging per SMS als Teil seiner Kundenbindung einsetzt, sei es für Marketing, Authentifizierung, Benachrichtigung oder mehr.

Der Leitfaden wurde von der aus mehr als 30 Teilnehmern bestehenden Teilnehmergruppe des MEF in seinem Programm „Future of Messaging“ (Zukunft des Messagings) entwickelt, zu dem auch CLX-Vertreter neben Mobilfunkbetreibern, globalen Messaging-Anbietern, Hardware- und Softwaretechnologieanbietern und anderen im Umfeld des Enterprise-Messagings gehören.

Der Enterprise-Messaging-Guide kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Joanne Lacey, COO des MEF, erläutert, warum es wichtig ist, sowohl die Käufer- wie auch die Lieferantenseiten des Messaging-Marktes zu informieren, um sicherzustellen, dass die Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette gefördert wird und der Betrug letztlich minimiert wird. Das Enterprise- oder A2P-Messaging setzt sein rasantes Wachstum als eine der effektivsten Möglichkeiten für Unternehmen zur Interaktion mit Verbrauchern fort. Im jüngsten, gemeinsam vom MEF und CLX herausgegebenen Bericht zum Mobile-Messaging-Betrug stellt es für 35 Prozent der Verbraucher auch die vertrauenswürdigste Kommunikationsform dar und wird von ihnen bevorzugt, wenn es darum geht, dem Absender zu vertrauen.

Unternehmen und Marken riskieren Rufschädigung oder finanzielle Einbußen, wenn sie das A2P-Messaging über gerissene Lieferanten beziehen, die nicht autorisierte Kanäle – zum Beispiel graue Routen – bei der Nachrichtenübermittlung verwenden. Die Verwendung nicht autorisierter Routen gefährdet auch den Verbraucher, indem beispielsweise die Kontodaten oder Kennwörter in die Hände von Betrügern gelangen können.

Es gibt auch eine Auswirkung auf das Messaging-Umfeld, da die Verwendung nicht autorisierter Routen oft mit der Zustellung von Spam an die Kunden einhergeht und außerhalb jeder Betreibervereinbarung erfolgt, was bedeutet, dass die Terminierungsentgelte an den Mobilfunkbetreiber, der die SMS liefert, umgangen werden.

Allerdings sind diese Probleme nicht neu und typisch für alle Betrüger, die auf der Suche nach Schlupflöchern sind, die sie im Laufe der Zeit ausnutzen wollen. Aus diesem Grund haben sich Interessenvertreter aus dem Enterprise-Messaging-Umfeld als Teil des Programms „Future of Messaging“ von MEF zusammengeschlossen, um praktische und überzeugende Schritte dahingehend zu ergreifen, den Betrug zu unterbinden und dazu beizutragen, die A2P-SMS als vertrauenswürdigen Kanal für das Unternehmens-Messaging beizubehalten.

Im vergangenen Jahr identifizierte die Gruppe 11 Arten von Betrug, die den Kanal beeinflussen. Der neueste Leitfaden soll das Bewusstsein schärfen und Käufer von Enterprise-Messaging dergestalt informieren, dass sie die 6 Arten von autorisierten Routen besser verstehen und es vermeiden, ungewollt solche gerissene Praktiken zu ergreifen und die Verwendung von nicht autorisierten Strecken weiterhin fortzusetzen.

Der Leitfaden entmystifiziert und definiert die gemeinsame Sprache der Branche und die verschiedenen Rollen in der naturgemäß komplexen Wertschöpfungskette. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe haben vor allem sechs Arten von Routen ausgearbeitet, die für die Übermittlung des mobilen Unternehmens-Nachrichtenversands zugelassen sind. Der Leitfaden bietet auch eine praktische Beschaffungsanleitung und identifiziert die wesentlichen Merkmale von Lösungen des Unternehmens-Nachrichtenversands, einschließlich Preisgestaltung, Kompatibilität und Leistung.

Es liegt in der Verantwortung der Einkäufer und Lieferanten, die Kunden zu schützen und zusammenzuarbeiten, um Unternehmen dazu zu bringen, dass sie autorisierte Strecken verwenden und betrügerische vermeiden.

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