15th - Mrz - 2017

Wie geht es weiter mit dem Internet der Dinge und der Konnektivität?

Graphic of a gear cog

Jetzt schon ist das Internet der Dinge (IdD) dabei, die physischen Objekte, die uns umgeben, als ein einziges Ökosystem aus verbundenen Geräten miteinander zu verbinden. Zusätzlich zu den Objekten, die uns bereits vertraut sind, wie Zahnbürste, Kühlschrank und Thermostat, werden mehr und mehr sog. industrielle Anwendungen entstehen. In den Anlagen eingerichtete Sensoren werden den Unternehmen dabei helfen, die Lieferkette zu optimieren, mechanisches oder elektrisches Versagen im Voraus zu diagnostizieren oder auch einfach dabei, Energie zu sparen.

Heutzutage sehen wir einer Zukunft entgegen, die mit dieser Konnektivität fast schon auf dramatische Weise bereichert sein wird.

Momentan ist das Internet der Dinge (IdD) noch stark von drahtlosen Funktechnologien mit kurzer Reichweite abhängig, wie WiFi, Zigbee und Bluetooth. In den nächsten fünf Jahren werden jedoch die Funktechnologien mit langer Reichweite eine immer wichtigere Rolle spielen.

Der führende Anlagenhersteller Ericsson prognostiziert, dass die Anzahl der weitreichenden IdD-Verbindungen mit einer mittleren jährlichen Wachstumsrate von mehr als 30 % in den nächsten fünf Jahren zunehmen wird, im Vergleich zu einer Rate von 20 % für die IdD-Verbindungen mit kurzer Reichweite.

Wie dem auch sei, offen bleibt, welche Konnektivitäts-Technologien zu welchem Zweck eingesetzt werden sollten? Und die Auswahl ist riesig. Durch ein enorm großes und diversifiziertes Ökosystem wurde eine Bandbreite an Konnektivitäts-Optionen geschaffen, mit einem jeweils unterschiedlichen Reifegrad, was zu einem Durcheinander für große wie kleine Unternehmen geführt hat, deren wichtigstes Anliegen traditionell der Spagat zwischen Betriebskosten und Servicequalität ist.

Im Fokus stand in der letzten Zeit eine Konnektivitäts-Option mit langer Reichweite, die Mobilfunknetze nutzt – „Cellular IoT“. Die wichtigsten Vorteile sind: es ist standardbasiert, kompatibel und bietet ein hohes Serviceniveau (da es auf einer bereits reifen Architektur gebaut ist). Kombiniert mit den jüngsten Entwicklungen und Standards der SIM-Technologie (eSIMS), die mittlerweile „durch die Luft“ zur Verfügung gestellt werden kann, vergrößern sich die neuen IoT-Möglichkeiten erheblich.

Ausgehend von ca. 400 Millionen mobilen IdD-Geräten Ende 2016, prognostiziert Ericsson, dass im Jahr 2022 1,5 Mrd. IdD-Geräte über das Mobilfunknetz verbunden sein werden. Ähnlich, jedoch mit einer unterschiedlichen Methodik, prognostiziert das Beratungsunternehmen Machina Research, dass die mobilen IdD-Verbindungen von 334 Mio. zum Ende des Jahres 2015, auf 2,2 Mrd. im Jahr 2025 anwachsen werden, von denen die Mehrzahl auf unterschiedliche LTE- Verbindungen zurückgreifen wird.

Das Whitepaper namens „Internet of Things“: Last Mile Connectivity Options Explained wurde von Mobile World Live in Verbindung mit CLX veröffentlicht und erforscht das „Ökosystem“ der IdD-Netzerk-Optionen, auf Grundlage der Erkenntnisse von Analysten als eine Art von Business-Guide für die Zukunft des IdD.

Sie können das Whitepaper kostenlos hier herunterladen.

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