15th - Nov - 2017

Warum der asiatisch-pazifische Raum der nächste A2P Wachstumsmarkt ist

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Im Laufe der vergangenen fünf Jahre hat sich die Anzahl der weltweit versandten Textnachrichten von Unternehmen beinahe verdoppelt, und soll dieses Jahr die zwei Billionen Marke erreichen.

Beindruckende Öffnungsraten bei Marketing-Textnachrichten, verlässliche Verifizierungen und Benachrichtigungen im Banken- und Gesundheitswesen, sowie der effektive Aufbau von Beziehungen zu Marken und Einzelhändlern sind die treibenden Kräfte hinter dem Application to Person (A2P) Textnachrichtenmarkt, dessen Volumen bis 2020 voraussichtlich 58,75 Milliarden US-Dollar betragen wird.

Während das Wachstum des A2P-Marktes in den vergangenen Jahren hauptsächlich von Europa und Nordamerika angetrieben wurde, beginnt im asiatisch-pazifischen Raum das goldene Zeitalter für A2P, weshalb internationale Konzerne und Insider der mobilen Nachrichtenübermittlung ihren Bick in Richtung Osten wenden.

Die folgenden fünf Fakroren untersuchen das A2P-Potenzial im asiatisch-pazifischen Raum:

  1. Explosion im Bereich Mobile Banking

Der asiatisch-pazifische Raum hat in den vergangenen Jahren den größten Zuwachs an mobilen Teilnehmern verzeichnet, was zusammen mit dem rasanten Anstieg des Nutzungsgrades des mobilen Internets zu einem explosionsartigen Wachstum im Bereich Mobile Banking Apps und Dienstleistungen geführt hat.

Mobile Transaktionsdienste sollen einen beträchtliichen Beitrag zum A2P-Wachstum in der Region leisten. Die Sorge um die Sicherheit von Mobile Banking Diensten hat dazu geführt, dass sich auch die Anfrage nach SMS-basierenden Diensten mit Zwei-Faktoren-Authentifizierung deutlich erhöht hat.

  1. Der mobile Einzelhandel boomt

Viele weitere Faktoren haben das explosionsartige Wachstum des mobilen Einzelhandels in Asien ebenfalls miterlebt. Mit einem Wachstum des Marktvolumens von 64% Jahr für Jahr ist es der am schnellsten wachsende digitale Kanal im asiatisch-pazifischen Raum.

Wie auf anderen Märkten auch, ist A2P das Hauptinstrument für Multichannel-Einzelhändler – sie informieren darüber wenn Artikel verschickt wurden, zur Abholung bereit stehen oder versenden Promotionsgutscheine und CRM-Nachrichten.

  1. Wachsende Unternehmen streben nach operationeller Effizienz

Im Vergleich zu Europa, legen Asiatische Unternehmen bei den meisten Unternehmensfunktionen eine Mitarbeiterorientierung an den Tag. Die Norm ist (oder war), dass die Funktionen im Business-to-Consumer-Bereich von Menschen statt von Software ausgeführt wurden. In den vergangenen Jahren jedoch haben Unternehmen mit der fortschreitenden Technologie-Infrastruktur und Konnektivität Schritt gehalten und waren bestrebt die operationelle Effizienz in Bereichen wie CRM zu steigern.

Die mobile Nachrichtenübermittlung, sowie der Einsatz von u.a. Chat-Bots hat zahlreichen westlichen Unternehmen einen besseren Kundenservice zu niedrigeren Kosten ermöglicht.

Zahlreiche Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum haben diesem Modell zunehmend nachgeeifert und sind zusammen mit den größten Datenübermittlungsdiensten in der Region, dank Automatisierung und Einweg- und Zweiweg SMS als Softwarelösungen im Bereich Kundenbeziehungen gewachsen – ein weiterer preisgünstiger und skalierbare Schritt.

  1. Internationale Konzerne zeigen Interesse an einer Expansion in den asiatisch-pazifischen Raum

Der zunehmende Einsatz von digitalen Technologien, zusammen mit der Verfügbarkeit von Immobilien zu erschwinglichen Preisen, sowie Englisch sprechenden Mitarbeitern, besonders auf Wachstumsmärkten wie Bangladesh und den Philippinen, haben zu einem höheren internationalen Wachstum geführt als im EMEA-Raum und Nordamerika.

Der Zustrom von internationalen Konzernen wird in den nächsten Jahren zu höheren Ausgaben für mobile Apps, einem größeren Stamm an Mobilfunkteilnehmern und einem höheren Wachstum des A2P SMS-Marktvolumens führen.

  1. Rechtliche Rahmenbedingungen, für nachhaltigere Textnachrichten

Während viele Faktoren das A2P-Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum in den kommenden Jahren ankurbeln werden, besteht momentan das Problem der Grauzonen in der Region – Nachrichten, die ohne Gebühr von Drittdienstleistern oder -anbietern verschickt werden, da keine geschäftliche Vereinbarung besteht. Aufgrund der zahlreichen Länder in der Region, wurde es bisher versäumt regionale rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Textnachrichten zu einer nachhaltigen Realität werden können.

Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb die weltweit führenden A2P-Anbieter in der Region aktiv geworden sind – um ihre Erfahrung aus Europa und anderen etablierten Märkten, wo die Bestimmungen ausgereifter sind, einzusetzen und zu der Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen beizutragen um schließlich rasch die Situation in der Region nutzen zu können.

Autor: Rob Malcolm, VP Marketing & Online Sales bei CLX Communications

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